Veränderungen in der Haushaltsstruktur oder im Lebensstil können zu einem erhöhten Bedarf an Wohnraum führen. Vielleicht möchten mehrere Generationen unter einem Dach leben oder es wird zusätzlicher Platz für Homeoffice, Hobbys oder Fitness benötigt. Abhängig vom Bestandsgebäude, der Statik, dem Baurecht, dem Grundstück und dem gewünschten Raumprogramm können ein Anbau oder eine Aufstockung eine Alternative zum Neubau sein. Der Fertighausspezialist Fingerhut Haus (www.fingerhuthaus.de) zeigt, worauf dabei zu achten ist.
Ein Anbau oder eine Aufstockung kann zusätzlichen und flexibel nutzbaren Wohnraum schaffen. Dabei lässt sich gegebenenfalls das bereits vorhandene und erschlossene Grundstück weiter nutzen. Ob und in welchem Umfang dies möglich ist, muss für jedes Gebäude individuell geprüft werden. Gleiches gilt für die entstehenden Kosten und die technische Umsetzung.
Holger Linke, geschäftsführender Gesellschafter der Fingerhut Haus GmbH, erklärt: „Bei einer Erweiterung prüfen wir zunächst die vorhandene Bausubstanz und die projektspezifischen Anforderungen. Wandaufbau, Wärmedämmung und Haustechnik werden auf das jeweilige Gebäude abgestimmt. Abhängig von den baulichen Voraussetzungen und dem vereinbarten Leistungsumfang können beispielsweise eine Wärmepumpe oder eine Photovoltaikanlage eingeplant werden.“
Bauliche und wirtschaftliche Rahmenbedingungen prüfen
Bei einer Erweiterung kann die Anschaffung und Erschließung eines neuen Grundstücks entfallen. Dem stehen projektspezifische Aufwendungen gegenüber, etwa für Bestandsaufnahme, Statik, Genehmigungen, Anschlüsse und Anpassungen am vorhandenen Gebäude. Ob ein Anbau oder eine Aufstockung gegenüber einem Neubau wirtschaftlich vorteilhaft ist, lässt sich daher erst nach einer individuellen Prüfung und Kostenberechnung beurteilen.
„Die Fertigbauweise ermöglicht es, Bauteile vorab im Werk zu fertigen und anschließend auf der Baustelle zu montieren. Der konkrete Bauablauf sowie die erforderlichen Maßnahmen zum Schutz des Bestandsgebäudes werden für jedes Projekt einzeln geplant und terminlich abgestimmt“, erklärt Holger Linke.
Vor jeder Aufstockung untersucht Fingerhut Haus die vorhandene Gebäudekonstruktion und lässt die statischen Voraussetzungen prüfen. Eine genaue Erfassung des Bestands bildet die Grundlage für die weitere Planung.
Mehr Freiraum durch Aufstockung
Bei älteren Häusern ist das mögliche Anbau- oder Aufstockungspotenzial häufig nicht auf den ersten Blick erkennbar. Fingerhut Haus zeigt seinen Kunden verschiedene Möglichkeiten auf, wie sich ein Bestandsgebäude abhängig von Statik, Baurecht und Grundstückssituation verändern lässt.
Holger Linke sagt: „Ob ein Wohnhaus ein zusätzliches Geschoss tragen kann, lässt sich erst nach einer statischen und baurechtlichen Prüfung beurteilen. Bei einem großen Altbau, den wir erweitert haben, entwickelten Planer und Statiker einen Entwurf mit klaren Linien, einem offenen Raumkonzept und großen Glasflächen. Dazu wurde der lang gestreckte Baukörper in der Mitte geteilt. Während der rechte Teil baulich erhalten blieb, wurde der linke Baukörper um ein Geschoss ergänzt. Ein Glasdach bringt Tageslicht vom Erdgeschoss bis unter das Dach. Ein turmartiger Mittelbau verbindet beide Haushälften.“
Anbauten und Aufstockungen eröffnen verschiedene Möglichkeiten, zusätzlichen Wohnraum im Bestand zu schaffen. Ob eine solche Lösung technisch umsetzbar und wirtschaftlich sinnvoll ist, muss anhand des jeweiligen Gebäudes und der konkreten Projektanforderungen beurteilt werden.